Veröffentlicht in Allgemein

Wie war das Jahr, wie soll es werden oder: Bevor ich mich aufrege, ist es mir lieber wurscht.

Zwanzig zwanzig geht gut runter, hat auch schön begonnen für uns, mit Tanzen und Freunden und Liebe.

Zwanzig Neunzehn war ähnlich wie 20 18 eine High End Achterbahn, von der das Oktoberfest nur träumt. Das krasse Gegenteil von hedonistischer Tretmühle, bei der man ständig soweit im über 80% Glücklich Bereich ist, dass man nicht mehr mitkriegt, dass man gar kein armes Schwein ist, als das man sich dann trotzdem ignoranter Weise fühlt. Nein, wir waren jedenfalls durch Florians CFS Kinder-Karussel, das so gar keine Höhe gewinnen wollte, so weit unten über so lange Zeit, dass sich schon geringste Höhepunkte im sonstigen Leben wie ein Achttausender angefühlt hätten.

Dabei hatten wir tatsächlich echte Achttausender. Wie z.B. bei Susi MSA Diagnose widerrufen, mehrere wunderschöne Aufenthalte im Rogner Blumau, davon 2 mit Laura, höchst entspannt angereist mit unserem California Coast bzw Ocean. Ein ganz herausragender Aufenthalt dort waren unsere Flitterwochen.
Wir haben neuerdings sogar die Hoffnung, dass CFS an einem einzigen zentralen Punkt geknackt werden kann, wenn auch auf einem mühsamen und langwierigen Weg.

Und wir haben eine unglaublich schöne und gute Saison ohne Pannen oder Krankheiten unsererseits gemeistert. Liebe Gäste haben uns Rückmeldungen geschrieben und gesagt, die uns mittlerweile selbst glauben lassen, dass wir hier ein kleines Paradies haben in und um die Idylle am See.

Schließlich haben wir sowohl hier in der Idylle als auch im Winterparadies Blumau und auf sonstigen Reisen so viele interessante und für uns wertvolle Menschen kennengelernt, dass wir eine ganze Weile von den Gesprächen zehren können und sogar einige Freunde gewonnen haben. Oft in Zusammenhang mit unseren und deren Arschkarten. Gerade deshalb mit wertvollen Hinweisen oder Stabilierung unserer teilweise erst jungen Weisheiten.

Zu Florian ist zu sagen, dass erstens seine Freundin Janine von Frankfurt zu ihm nach München gezogen ist und ihr gesamtes Leben umgestellt hat um ihn begleiten zu können. Zweitens hat er trotz aller Rückschläge in diesem Jahr nach meiner Überzeugung eine aussergewöhnlich gute Chance, diese extrem hartnäckige Krankheit loszuwerden. Interessanter Weise sind die Maßnahmen, die er ergreifen muss, um seine Amygdala wieder auf Kurs zu bringen dieselben, die grundsätzlich allen Menschen gut tun (würden).

Die Entscheidung, nichts zu verkaufen und den Campingplatz weiter zu betreiben, die sich gegen Ende 2018 verdichtet hat, hat sich in 2019 stabilisiert und mir dadurch sehr viel Ruhe gegeben und mir meine Lebensfreude wieder gegeben.

Dafür wurde die Planung für einen Aufzug am Haus begonnen, einschließlich 2 Balkonen, einem Wintergarten und einem Carport. Dadurch können wir auch mit schweren Behinderungen in diesem schönen Haus mit der einzigartigen Lage bleiben.

Susi hat einen potentiell schweren Sturz fast unbeschadet überstanden. Das hätte sonst ein ähnliches Desaster ausgelöst wie mein Fahrradunfall 2018.


Was haben wir gelernt, was machen wir wie im zahlenmäßig hübschen 2020?

Begonnen mit meinem Unfall in 2018 mit diversen heftigen Folgen, allerdings alle ausserhalb von mir, fortgesetzt über das große Leid von Florian mit der weithin unbekannten Krankheit CFS seit August 2018 und auch entlang von Parkinson von Susi und der Situation von Jonas seit August 2018 haben sich Prioritäten sehr verschoben und wir haben an einigen Stellen schon ziemlich gut trotzig Lebensfreude entwickelt anstatt den Arschkarten Mut zu machen.

Dies wollen wir fortsetzen in 2020 und zwar mit Anlauf : Reisen im Winter, uns gut tun im Winter bis zur Saison, Aufzug bauen, mit California 6.1 Freiheit und Flexibilität geniessen, Florian und Jonas unterstützen wo gewünscht und möglich, Freunde überfallen und auch hier Zeit für Freunde haben, weiterhin Tanzen gehen, trotz Tanz Demenz von Hannes.

Im Sommer lassen wir uns wieder von unseren Gästen verwöhnen und schwimmen im See.


Mein Motto für 2020 ist:
Bevor ich mich aufrege, ist es mir lieber wurscht.
Muss ich nur noch meiner Amygdala beibringen, aber ich meine, die kann das schon ganz gut.

In diesem Sinne kann ich allen nur wünschen, sprecht mit euerer Amygdala und haltet euch Streß vom Hals und gebt Eurem Darm was er braucht und nicht was er nicht mag.

Immer mehr glaube ich, dass die Idylle am See dafür eine besonders geeignete Umgebung ist. Wo wir dann viele unserer lieb gewordenen Menschen wiedersehen.

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